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Inkompatibilitäten

Bei der letz­ten Reise durch Zen­tral­asien zeig­ten in einer mehr oder min­der unwirt­li­chen Gegend die 32GB-Spei­cher­kar­ten von King­s­ton im gro­ßen Cam­cor­der (Canon XF100) erra­tisch auf­tre­tende Feh­ler. Unab­hän­gig von Slot und Karte tra­ten bei den Kar­ten zu unter­schied­li­chen Zei­ten Schreib­feh­ler auf. Wie­der zu Hause über­stan­den die Kar­ten jedoch Belas­tungs­test mit ent­spre­chen­den Prüf­rou­ti­nen pro­blem­los und zeig­ten keine Feh­ler.

Im Zuge der Vor­be­rei­tung für das Grenz­land-Pro­jekt tra­ten bei Funk­ti­ons­tests die Feh­ler jedoch erneut auf. Um die Kar­ten als Feh­ler­quelle aus­zu­schlies­sen wur­den dar­auf­hin neue Kar­ten mit gerin­ge­rer Kapa­zi­tät (16GB) vom glei­chen Typ und Her­stel­ler beschafft. Schließ­lich hat­ten die 32GB-Kar­ten ja etli­che Auf­nah­me­stun­den lang pro­blem­los funk­tio­niert. Diese neuen Kar­ten zeig­ten nach kur­zer Zeit im Test­be­trieb jedoch die glei­chen Feh­ler wie die grö­ße­ren Geschwis­ter.

Da Canon keine Kom­pa­ti­bi­li­täts­liste für Spei­cher­kar­ten für die XF100 her­aus­zu­ge­ben scheint, brachte erst ein Anruf bei Canon Deutsch­land Klar­heit: Von der Ver­wen­dung von King­s­ton-Spei­cher­kar­ten in der XF100 wird abge­ra­ten. Zumin­dest am Tele­fon und ohne die intern vor­lie­gende Kom­pa­ti­bi­li­täts­liste zur Ver­fü­gung zu stel­len. Manch­mal ist eine sol­che öffent­lich zugäng­li­che Liste schon eine schöne Sache und hilft viel Zeit und Res­sour­cen zu spa­ren…

Die Kiste für das Transportfahrrad

Noch vor dem Rah­men für das neue Pro­jekt­fahr­rad ist die Trans­port­kiste ange­kom­men, wel­che spä­ter auf dem neuen Fahr­rad mon­tiert wer­den soll. Nun muss diese noch umla­ckiert und mit dem Pro­jekt-Logo beklebt wer­den, bevor sie zum Ein­satz kom­men kann.

Diese Kiste soll die bis­he­rige, klei­nere Tech­nik­kiste auf dem Anhän­ger erset­zen und zusätz­lich den Inhalt der Lowri­der auf­neh­men. Da das Volu­men die­ser grö­ße­ren Kiste natür­lich nicht auf den Anhän­ger passt, muss um diese Kiste herum ein kom­plett neues Fahr­rad beschafft wer­den — ein Las­ten­fahr­rad.

Die Projekt-Website geht „live“

Noch knapp 6 Wochen sind es bis zur geplan­ten Abfahrt aus Ber­lin und bis zum Beginn der Fahrt ent­lang des frü­he­ren Eiser­nen Vor­hangs. Nach eini­gen Wochen des Ein­le­sens in die Funk­ti­ons­weise des Con­tent Manage­ment Sys­tems, der Bas­te­lei und des Aus­pro­bie­rens der Soft­ware geht des­halb heute die Web­site des Pro­jek­tes online. Es sind zwar lei­der nach wie vor eine Reihe von Feh­lern im Sys­tem, in Anbe­tracht der sich ste­tig ver­rin­gern­den Zeit für die Vor­be­rei­tun­gen hat deren Behe­bung der­zeit jedoch eine gerin­gere Prio­ri­tät im Ver­gleich zu den Prio­ri­tä­ten ande­rer Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten. Zumal sich in den letz­ten Tagen abge­zeich­net hat, dass ein gro­ßer Teil die­ser Feh­ler auf eine Kom­bi­na­tion aus den spe­zi­fi­schen Leis­tun­gen des Hos­ters der Web­site sowie der spe­zi­el­len Soft­ware für die Web­site zurück­geht. Ver­ein­facht aus­ge­drückt pas­sen die Soft­ware für die Seite (Word­Press) und die Kon­fi­gu­ra­tion der Ser­ver (von 1und1) auf denen diese Soft­ware instal­liert ist nicht zusam­men. Eine Folge die­ser unge­nü­gen­den Kom­pa­ti­bi­li­tät ist neben ande­ren, dass Bil­der nicht kor­rekt in die Web­site ein­ge­bun­den wer­den kön­nen und nur mit Feh­lern dar­ge­stellt wer­den. Viel­leicht fin­det sich in den nächs­ten Tagen für die­ses Pro­blem noch eine ein­fa­che Lösung.

Dieses Content Management System

ist manch­mal zum Ver­zwei­feln. Anstatt eine bestimmte Anzahl an Bil­dern in den Medien-Pool zu laden, zeigt das CMS nur Feh­ler­mel­dun­gen an. Angeb­lich konn­ten die Dateien nicht zum Pool hin­zu­ge­fügt wer­den. In einem ande­ren Brow­ser wer­den die Bil­der jedoch im Medi­en­pool ange­zeigt. Im Gegen­zug dafür las­sen sie sich aber nicht in eine Gale­rie ein­bin­den. Zumin­dest wer­den sie in der Gale­rie nicht ange­zeigt. Was das Sys­tem aber nicht hin­dert, die in der Vor­schau nicht ange­zeig­ten Bil­der im Voll­bild­mo­dus dann doch aus­zu­ge­ben. Wür­den wir für jeden die­ser Feh­ler für das Pro­jekt einen Euro bekom­men — das Pro­jekt wäre aus­fi­nan­ziert…

 

Die neuen Räder

Anstelle der bei den letz­ten Rei­sen genutz­ten Kom­bi­na­tion aus einem Rei­se­fahr­rad und einem Fahr­rad­an­hän­ger möch­ten wir für das Grenz­land-Pro­jekt ein Las­ten­fahr­rad zum Trans­port unse­rer recht umfang­rei­chen Aus­rüs­tung ein­set­zen. Da wir bis­lang noch nicht über ein sol­ches Las­ten­fahr­rad ver­fü­gen, müs­sen wir uns ein sol­ches extra für das Pro­jekt beschaf­fen. In Anbe­tracht unse­rer recht spe­zi­el­len Anfor­de­run­gen an das Fahr­rad fiel die Ent­schei­dung zuguns­ten eines Neu­kaufs eines sol­ches Trans­port­fahr­rads aus. Zum einen lie­gen die Preise für gebrauchte und gut erhal­tene Las­ten­fahr­rä­der zu dicht an den Prei­sen für Neu­fahr­zeuge und zum ande­ren müss­ten an einem gebraucht erwor­be­nen Fahr­rad für das Pro­jekt so viele Anpas­sun­gen vor­ge­nom­men wer­den, dass der Kauf eines gebrauch­ten Fahr­ra­des und des­sen Anpas­sung in der Summe teu­rer wäre als der Auf­bau eines kom­plett neuen Fah­ra­des nach unse­ren pro­jekt­spe­zi­fi­schen Vor­ga­ben.

Nach der Absage des bis dato favo­ri­sier­ten Fach­händ­lers den Bau des kom­plet­ten Fahr­ra­des zu über­neh­men, haben wir ent­schie­den, unser neues Fahr­rad wei­test­ge­hend sel­ber auf­zu­bauen. Da wir jedoch nicht alle Kom­po­nen­ten selbst zusam­men­bauen kön­nen, haben wir heute als einen ers­ten Schritt zu unse­rem Pro­jekt­fahr­rad den Bau der Lauf­rä­der für die­ses in Auf­trag gege­ben. In vier Wochen, das heißt Ende Juni und damit nur wenige Tage vor dem geplan­ten Beginn der Fahrt, sol­len diese fer­tig sein. Dann drü­cken wir uns »mal gegen­sei­tig die Dau­men, dass es in die­sem Punkt zu kei­nen Ver­zö­ge­run­gen kommt…

Schlechte Nachrichten

Wie immer bei sol­chen Pro­jek­ten, läuft schon in der Vor­be­rei­tung irgend­et­was schief. Bei die­sem Pro­jekt ist es eine Absage eines Händ­lers, der das gesamte Pro­jekt in Ter­min­schwie­rig­kei­ten bringt. Ohne pünkt­li­che Lie­fe­rung der benö­tig­ten Mate­ria­lien kann das Pro­jekt in dem geplan­ten Zeit­rah­men nicht durch­ge­führt wer­den. Viel­leicht finde ich sehr kurz­fris­tig Ersatz.

Noch acht Wochen

Nur noch knapp zwei Monate sind es bis zu geplan­ten Abfahrt aus Ber­lin und die Anzahl der offe­nen Bau­stel­len des Pro­jek­tes erscheint rie­sig. Die benö­tigte Aus­rüs­tung liegt erst zur Hälfte vor, not­wen­dige Kon­takte sind noch nicht voll­stän­dig recher­chiert und kon­tak­tiert und die Web­site des Pro­jek­tes kann bes­ten­falls als Gerüst bezeich­net wer­den.